07.06.2024

Wir lieben naturals. Wodurch zeichnet sich natural aufbereiteter Kaffee eigentlich aus?

Von Jana Abel
Wir lieben naturals. Wodurch zeichnet sich natural aufbereiteter Kaffee eigentlich aus?

Viele Faktoren, wie die Herkunft, Sorte, Röstung und Zubereitung, beeinflussen den Geschmack des Kaffees. Auch die Aufbereitung von Kaffeebohnen spielt dabei eine große Rolle! Ziel der Aufbereitung ist es die gepflückten Kaffeekirschen kurz nach der Ernte vom Fruchtfleisch zu trennen und zu trocknen, um sie für den Abtransport vorzubereiten. Die dafür angewandten Methoden variieren stark und hängen zumeist von geografischen, klimatischen und kulturellen Faktoren des Kaffeeanbaugebiets ab. Grundsätzlich wird zwischen zwei Verfahren unterschieden: die Nass- und die Trockenaufbereitung.

Im Gegensatz zum washed-Verfahren steht die Trockenaufbereitung, auch natural genannt, bei der die reifen Kaffeekirschen zuerst in der Sonne trocknen, bevor das getrocknete Fruchtfleisch und die Haut mechanisch entfernt werden.

Bei der Natural-Verarbeitung werden die Kaffeekirschen direkt nach der Ernte ohne vorheriges Entfernen der äußeren Schichten (Haut und Fruchtfleisch) auf dem Boden oder auf erhöhten Trocknungsvorrichtungen ausgebreitet. Die Kirschen werden dann in der Sonne oder in Trockenvorrichtungen getrocknet, wobei das Fruchtfleisch natürlich fermentiert und sich um die Bohne herum schrumpft. Dieser Prozess kann je nach Wetterbedingungen und Region mehrere Tage bis Wochen dauern.

Nachdem die Kaffeekirschen ausreichend getrocknet sind, werden sie maschinell oder manuell von ihrer harten, getrockneten äußeren Schale und der Pergamentschicht befreit. Die getrockneten Kaffeebohnen werden dann nach Größe, Gewicht und Qualität sortiert, bevor sie gelagert und verschifft werden.

Diese Methode betont fruchtig-süße und komplexe Geschmacksnoten und ist insbesondere in Regionen mit Wasserknappheit verbreitet.

 

 

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